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Drainage: Wasser planvoll vom Haus wegführen.
Eine Drainage ist ein Ringsystem aus Sickerrohren rund um das Fundament, das anstehendes Sickerwasser sammelt und ableitet. Sie ist kein Standardbauteil, sondern eine Antwort auf bestimmte Boden- und Wasserverhältnisse, und falsch eingesetzt kann sie mehr schaden als nützen.
Wann sie sinnvoll ist.
Eine Drainage hilft bei bindigen Böden wie Lehm, auf denen Regenwasser schlecht versickert und zeitweise am Haus ansteht. Sie leitet dieses Stauwasser ab, bevor es Druck auf Abdichtung und Wände aufbaut. Vorgeschrieben ist sie nicht, die Entscheidung folgt aus dem Boden, nicht aus dem Katalog.
Wann sie die falsche Antwort ist.
Bei dauerhaft hohem Grundwasser darf eine Drainage in der Regel gar nicht eingesetzt werden, denn sie würde ständig Grundwasser abpumpen, was wasserrechtlich unzulässig ist. Dann heißt die Lösung wasserundurchlässige Konstruktion, also drückendem Wasser standhaltende Abdichtung oder eine entsprechend geplante Bodenplatte.
Unsere Reihenfolge: erst Gutachten, dann Technik.
Das Baugrundgutachten ist bei uns im Festpreis enthalten und beantwortet genau diese Frage, bevor gebaut wird: Wie steht das Wasser, wie sickert der Boden, braucht es eine Drainage, eine Versickerungsanlage oder nichts von beidem. So entscheidet der Geologe und nicht die Gewohnheit.
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