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Ytong: Was hinter dem weißen Stein steckt.
Ytong ist der bekannteste Markenname für Porenbeton, einen dampfgehärteten Leichtstein aus Sand, Kalk, Zement und Wasser, aufgetrieben zu Millionen feiner Poren. Er dämmt gut, ist leicht zu verarbeiten und steht im Wandvergleich als Alternative zum porosierten Ziegel.
Die Stärken des Leichtsteins.
Porenbeton dämmt dank seiner Luftporen ähnlich gut wie porosierte Ziegel und lässt sich durch das geringe Gewicht schnell und präzise vermauern, sägen und schleifen. Auch monolithische Wände ohne Zusatzdämmung sind mit ihm möglich. Im Brandschutz ist der mineralische Stein ohnehin über jeden Zweifel erhaben.
Die Kehrseiten.
Das geringe Gewicht ist zugleich die Schwäche: Wenig Masse heißt weniger Schallschutz und weniger Wärmespeicherung als beim schwereren Ziegel. Porenbeton nimmt zudem Wasser begierig auf und muss auf der Baustelle konsequent vor Durchfeuchtung geschützt werden, und für schwere Lasten an der Wand braucht es Spezialdübel.
Unsere Entscheidung im Vergleich.
Wir haben uns für den gebrannten Poroton-Ziegel in 36,5 Zentimetern entschieden: mehr Masse für Schallschutz und Raumklima bei ebenfalls monolithischem Aufbau. Porenbeton bleibt ein respektabler Baustoff, im direkten Vergleich gab für uns die Speichermasse den Ausschlag.
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