Wiki › Bauphysik
Schallschutz: Ruhe ist Masse.
Guter Schallschutz ist das Wohnqualitätsmerkmal, das man erst bemerkt, wenn es fehlt: der Straßenlärm im Schlafzimmer, der Fernseher durch die Decke. Die Grundregel der Bauphysik ist dabei unbestechlich: Gegen Schall hilft vor allem Masse, und die hat das Massivhaus von Haus aus.
Masse schlägt Schall.
Schwere Bauteile geraten durch Schallwellen kaum in Schwingung, deshalb dämmen massive Ziegelwände und Betondecken Luftschall deutlich besser als leichte Ständerkonstruktionen gleicher Dicke. Beim Trittschall der Geschossdecke kommt der schwimmende Estrich dazu, der die Ebene der Schritte von der tragenden Decke entkoppelt.
Die Schwachstelle heißt Fenster.
Die beste Wand nützt wenig, wenn der Lärm durchs Glas kommt. Moderne Dreifachverglasung mit ihren unterschiedlich dicken Scheiben dämpft spürbar besser als alte Zweifachgläser, und dichte Fensteranschlüsse verhindern Schall-Schleichwege. An lauten Lagen lohnt der Blick auf die Schallschutzklasse der Fenster, das klären wir im Entwurf mit.
Schallschutz bei misterhausbau®.
Massive Außen- und Innenwände, Betondecken, schwimmender Estrich und Dreifachverglasung: Der Schallschutz unserer Häuser entsteht aus der Bauweise selbst, nicht aus nachgerüsteten Sonderpaketen. Innen heißt das auch: Kinderzimmer und Homeoffice vertragen sich, weil massive Innenwände mehr schlucken als jede Trockenbauwand.
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