Wiki › Bauablauf
Trockenbau: Der flexible Teil des massiven Hauses.
Trockenbau bezeichnet Konstruktionen aus Ständerwerk und Plattenwerkstoffen, meist Gipskarton, die ohne nasse Baustoffe entstehen. Im Massivhaus übernimmt er dienende Rollen: Vorwandinstallationen im Bad, abgehängte Decken, Verkleidungen und einzelne nichttragende Wände.
Wo er seine Stärken hat.
Im Bad versteckt die Vorwandinstallation Spülkasten und Leitungen und schafft praktische Ablagen. Abgehängte Decken nehmen Spots und Technik auf, Dachschrägenverkleidungen bringen die Dämmebene in Form. Überall dort, wo Leitungen wandern oder Räume später anpassbar bleiben sollen, spielt das leichte System seine Flexibilität aus.
Qualität im Detail.
Gute Trockenbauarbeit erkennt man an doppelter Beplankung, wo Stabilität gefragt ist, an imprägnierten Platten in Feuchtbereichen, sauber verspachtelten Fugen in der vereinbarten Qualitätsstufe und an Traglastvorkehrungen für Hängeschränke und Waschtische. Schallschutz entsteht über Entkopplung und Mineralwolle im Ständerwerk, nicht über Plattendicke allein.
Unsere Arbeitsteilung.
Bei uns bleibt die Struktur massiv: Außenwände und tragende Innenwände sind gemauert, mit Speichermasse und Schallschutz des Steins. Der Trockenbau ergänzt, wo er besser ist, etwa in der Badvorwand. So bekommt jedes Material die Aufgabe, die es am besten kann.
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