Wiki › Bauablauf
Innenputz: Mehr als eine glatte Wand.
Der Innenputz überzieht das Mauerwerk mit einer gleichmäßigen Schicht, meist aus Gips- oder Kalk-Gips-Putz. Er schafft die Oberfläche für Farbe und Tapete, gleicht Toleranzen aus, verbessert den Brandschutz und puffert als mineralische Schicht die Raumfeuchte.
Putzarten und ihre Stärken.
Gipsputz ist der Standard für Wohnräume: glatt, diffusionsoffen, angenehm im Raumklima. In Bädern und Hauswirtschaftsräumen kommen feuchteverträglichere Kalk-Gips- oder Kalkzement-Putze zum Einsatz. Auf Ziegelmauerwerk verbindet sich der Putz direkt mit dem mineralischen Untergrund, ganz ohne Beplankung und Fugen.
Qualitätsstufen kennen.
Die Güte der Oberfläche wird in Stufen Q1 bis Q4 beschrieben: Q2 ist der übliche Standard für Anstriche und Raufaser, Q3 für feinere Anstriche, Q4 für Glätttechniken und Streiflicht-Situationen. Wer besondere Oberflächen wünscht, legt die Stufe vor Beginn der Arbeiten fest, denn Nachbessern im Streiflicht ist undankbar.
Der Takt im Bauablauf.
Innenputz bringt viel Wasser ins Haus, danach folgt der Estrich. Beide Schichten brauchen ihre Trocknungszeit, kontrolliert und belüftet, bevor Maler und Bodenleger starten. In unserer Bauzeitplanung sind diese Fenster fest eingetaktet, damit die 9 Monate Regelbauzeit ohne Feuchteschäden funktionieren.
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