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Ringanker: Das unsichtbare Korsett des Rohbaus.
Der Ringanker ist ein umlaufendes Stahlbetonband am Kopf der Wände, das den Rohbau wie ein Korsett zusammenhält. Er sammelt die Kräfte aus Decken, Dach und Wind und verteilt sie gleichmäßig ins Mauerwerk, unsichtbar unterm Putz, unverzichtbar für die Statik.
Wozu das Betonband gut ist.
Mauerwerk trägt Druck hervorragend, mag aber keine Zugkräfte. Genau die entstehen, wenn Wind aufs Dach drückt oder Decken arbeiten. Der bewehrte Ringanker nimmt diese Zugkräfte auf, verbindet alle Wände zu einem steifen Kasten und gibt Dachstuhl und Geschossdecken einen sauber definierten Auflagerpunkt. Bei Giebelwänden übernimmt er zusätzlich die Halterung gegen Windlasten.
Wann er eingebaut wird.
Im Bauablauf sitzt der Ringanker jeweils am Abschluss eines Geschosses: Wände mauern, Schalung oder U-Schalen setzen, Bewehrung einlegen, betonieren, dann kommt die Decke oder der Dachstuhl darauf. In unserem Bauzeitplan gehört er zu den Rohbaumonaten, geprüft wird die Ausführung im Rahmen der Rohbaukontrollen der TÜV-Baubegleitung.
Ringanker bei misterhausbau®.
Bei unserer monolithischen Bauweise wird der Ringanker mit gedämmten Schalen ausgeführt, damit das Betonband keine Wärmebrücke in der 36,5er-Wand aufreißt. Statisch gerechnet wird er vom Fachingenieurbüro für jedes Haus einzeln, nicht nach Schema F.
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