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Treppe: Das Möbelstück, das Statik braucht.

Die Treppe verbindet die Geschosse und prägt Diele und Wohnraum wie kaum ein anderes Bauteil. Ihre Geometrie regelt die DIN 18065: Steigungsverhältnis, Laufbreite und Geländer sind keine Geschmacksfragen, sondern Sicherheitsmaße.

Thorsten Richter, Inhaber und Geschäftsführer der Mister Hausbau GmbH
Autor: Thorsten RichterInhaber & Geschäftsführer der Mister Hausbau GmbH. Seit 2000 im Massivhausbau in Berlin und Brandenburg, über 6.000 Beratungsgespräche und 750 begleitete Bauvorhaben.

Die Geometrie.

Bequem und sicher wird eine Treppe mit Steigungen um 18 Zentimeter und Auftritten um 27 Zentimetern, die Schrittmaßregel bringt beides in Einklang. Gewendelte Läufe sparen Fläche, kosten aber Trittkomfort in der Wendelung. Wer die Treppe früh im Grundriss festlegt, gewinnt: Nachträgliche Verschiebungen ziehen Wände, Decken und Leitungen mit.

Beton oder Holz.

Die Betontreppe kommt früh im Rohbau, ist massiv, knarzfrei und lässt sich mit Holz, Fliesen oder Stein belegen, ihr Schallschutz profitiert von entkoppelten Auflagern. Die Holztreppe wird spät montiert, wirkt leichter und ist als Einzelmöbel gestaltbar. Preislich nehmen sich solide Ausführungen beider Welten wenig, der Charakter entscheidet.

Im Entwurf zu Hause.

In unseren Grundrissen ist die Treppe von Anfang an platziert: mit sinnvollem Antritt in der Diele, Tageslicht im Treppenraum und Maßen nach DIN 18065. In der Bemusterung legen Sie Material, Geländer und Belag fest, passend zu Boden und Innentüren, damit die Treppe zum Haus gehört statt nur darin zu stehen.

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Die Treppe plant man einmal.

Gerade, gewendelt, mit Setzstufen oder offen: Im Grundrissgespräch finden wir die Treppe, die zu Ihrem Alltag passt.

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