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Ortbeton: Gegossen, wo er gebraucht wird.
Ortbeton ist Beton, der flüssig auf die Baustelle kommt und dort in Schalung oder auf Halbfertigteile gegossen wird, im Unterschied zum fertig angelieferten Betonfertigteil. Im Einfamilienhaus steckt er in Bodenplatte, Deckenverguss und Ringanker.
Wo er im Haus steckt.
Die Bodenplatte wird komplett in Ortbeton gegossen, bewehrt nach Statik. Die Geschossdecke entsteht bei uns als Verbund: Filigran-Halbfertigteile als untere Schale, darauf Bewehrung und Ortbeton-Verguss, der alles zur monolithischen Scheibe verbindet. Auch der Ringanker, der das Mauerwerk oben zusammenhält, ist ein Ortbeton-Bauteil.
Was gute Ortbeton-Arbeit ausmacht.
Beton braucht mehr als Gießen: die richtige Festigkeitsklasse, sauberes Verdichten ohne Kiesnester und eine Nachbehandlung, die die Oberfläche feucht hält, damit der Beton in Ruhe erhärtet statt zu schnell auszutrocknen. Frischer Beton bringt zudem Wasser ins Gebäude, das über die Bauzeit kontrolliert wieder heraus muss.
Kontrolliert statt gehofft.
Bewehrungsabnahme vor dem Betonieren, Lieferscheine mit Festigkeitsklasse, Nachbehandlung im Blick: Genau solche Punkte begleitet bei uns die TÜV-Baubegleitung. So wird aus dem grauen Gemisch das, was die Statik gerechnet hat, von der Bodenplatte bis zur Filigrandecke.
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