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Zählerschrank: Die Schaltzentrale hinter der Tür.
Der Zählerschrank ist die Verteilzentrale der elektrischen Anlage: Hier sitzen Stromzähler, Hauptschalter, Sicherungen, FI-Schutzschalter und zunehmend die Technik für PV-Anlage, Speicher und Wallbox. Seine Ausstattung regeln die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers.
Was heute hineingehört.
Neben Zählerfeld und Sicherungsautomaten gehören FI-Schutzschalter für alle Stromkreise, Überspannungsschutz und ausreichend Reserveplätze in den Schrank. Wer eine PV-Anlage betreibt, bekommt einen Zweirichtungszähler, der Bezug und Einspeisung getrennt misst, und der Speicher sowie die Wallbox wollen eigene, teils steuerbare Zuleitungen.
Die Reserve entscheidet.
Der häufigste Planungsfehler ist der zu knappe Schrank: Jede spätere Erweiterung, vom zweiten Speichermodul bis zur steuerbaren Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG, braucht Platz auf der Hutschiene. Ein Feld mehr kostet beim Neubau wenig und erspart später den Schranktausch samt Abnahme.
Bei uns auf Zukunft gebaut.
Unsere Häuser bekommen den Zählerschrank im Hauswirtschaftsraum, dimensioniert für die Serienausstattung aus PV-Anlage, 5-kWh-Stromspeicher und Wallbox-Vorbereitung, mit Reserve für das, was noch kommt. So bleibt die Energiezentrale erweiterbar statt verbaut.
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