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Sockel: Wo das Haus auf das Wetter trifft.
Der Sockel ist die Zone zwischen Gelände und aufgehender Fassade. Hier treffen Spritzwasser, Schnee und Erdfeuchte auf die Wand, deshalb gelten für Abdichtung und Putz in diesem Bereich eigene, strengere Regeln.
Die 30-Zentimeter-Regel.
Als Richtwert soll die Abdichtung rund 30 Zentimeter über das fertige Gelände geführt werden, denn so hoch spritzt Regen vom Boden zurück an die Wand. Im Sockelbereich kommen wasserabweisende Sockelputze und eine Abdichtung zum Einsatz, die den Übergang von der Bodenplatte in die Wand lückenlos schließt.
Typische Schwachstellen.
Probleme entstehen, wenn später Terrasse, Pflaster oder Beete höher angeschüttet werden als geplant und die Abdichtungskante im Erdreich verschwindet. Auch der Übergang zwischen Perimeterdämmung, Abdichtung und Putz will sauber detailliert sein. Ein Kiesstreifen am Haus hält Spritzwasser ab und lässt die Zone kontrollierbar.
Vom Detail zur Gewohnheit.
Bei uns ist der Sockel ein geplantes Detail der Bodenplatte: Höhen aus dem Lageplan, Abdichtung nach Norm, Sockelputz bis zur definierten Kante. Die Außenanlagenplanung bekommt diese Höhen mit, damit Pflasterer und Gärtner die Schutzzone später respektieren statt sie zu begraben.
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