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Dachstuhl: Das Gerüst über dem Massivhaus.
Der Dachstuhl ist die hölzerne Tragkonstruktion des Daches. Er trägt Ziegel, Dämmung, Schnee und Wind und bestimmt zusammen mit der Dachform, wie viel nutzbarer Raum unter dem Dach entsteht.
Die zwei Grundbauarten.
Beim Sparrendach tragen die geneigten Sparren die Lasten allein ab, das schafft stützenfreien Raum unterm Dach. Beim Pfettendach ruhen die Sparren zusätzlich auf waagerechten Pfetten, die von Stützen oder Wänden getragen werden, das erlaubt größere Spannweiten und flachere Neigungen. Welche Bauart passt, entscheidet der Statiker nach Dachform, Spannweite und Lasten.
Vom Richtfest bis zur Eindeckung.
Der Zimmerer richtet den Dachstuhl in wenigen Tagen, traditionell gefeiert mit dem Richtfest. Danach folgen Unterspannbahn, Lattung und Eindeckung, erst dann ist der Rohbau wetterfest. Beim Bauhaus mit Flachdach übernimmt statt des Dachstuhls eine Betondecke mit Attika und Gefälledämmung diese Aufgabe.
Der Dachstuhl im Taunushaus.
Unsere Taunushäuser haben zwei echte Vollgeschosse ohne Schrägen im Obergeschoss, der Dachstuhl darüber bleibt frei und kann als zusätzlicher Lagerraum ausgebaut werden. Beim Walmdach der Stadtvillen ist die Konstruktion vierseitig geneigt, was dem Haus die ruhige, villentypische Silhouette gibt.
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